Mai 2009
CDU-Mittelstandsvereinigung zu Besuch im Sägewerk der Firma Sturm im Holzverarbeitungs- und Bioenergiecluster Herbrechtingen
Ende Mai besuchten zahlreiche Mitglieder der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) mit ihrem Vorsitzenden, Dr. Stephan Bauer, die Firmen Matthäus Sturm Holzverarbeitung und German Pellets. Der Besuch war Teil einer über das ganze Jahr angelegten Reihe von Vorträgen und Betriebsbesichtigungen, bei der die Forst- und Holzwirtschaft als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Baden-Württemberg im Mittelpunkt stand. Noch vor Bayern verfügt Baden-Württemberg über die meisten Holzvorräte in Deutschland. Dabei wird in rund 23.000 Betrieben mit etwa 206.000 Beschäftigten jedes Jahr ein Umsatz von 32 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Die Besichtigung der Firma Sturm Holzverarbeitung unter der Führung von Dr. Bertil Burian führte den Anwesenden anschaulich die Bedeutung des Clusters Forst und Holz für den Kreis Heidenheim vor Augen. In Herbrechtingen enstand ein für Süddeutschland einzigartiges Holzverarbeitungs- und Bioenergiecluster, das aus 5 mittelständischen Firmen besteht und den aus der Region stammenden Rohstoff Holz zu unterschiedlichsten Endprodukten wie Schnittholz, hochwertige Häuser in Holzbauweise, grossformatige Transportkisten oder Holzpellets verarbeitet. Mit der Schaffung von über 160 Arbeitsplätzen ist das Cluster Herbrechtingen zudem ein gutes Beispiel dafür, dass mit der Verarbeitung von Holz Menschen in ländlichen Gebieten wie dem Kreis Heidenheim Arbeit und Beschäftigung gegeben werden kann. Aus diesem Grund wird auch von Seiten des Landes und der Europäischen Union das Cluster Forst & Holz bis 2013 mit insgesamt sechs Millionen Euro Fördermitteln unterstützt.
Im Interesse standen auch die Erfahrungen mit der neuen Förderrichtlinie „Cluster Forst und Holz“ vom 07.11.2008. Mit dieser Förderrichtlinie beabsichtigt das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Branche und Forschungseinrichtungen zu verbessern, um in den mittelständisch geprägten Betrieben neue Wertschöpfungspotenziale zu generieren.




